Sommererlebnisse unserer Mitglieder:

Sandrina und Stefan beim Embrunman

- einer der härtesten Langdistanztriathlons der Welt

Die ganze Saison stand für die beiden die Vorbereitung auf die 3,8km Freiwasserschwimmen im Gebirgsstausee (Start in völliger Finsternis!), 188km Rad mit knapp 4000hm (siehe Bild) und der Überquerung des aus der Tour de France bekannten Col d'Izoards (größte Bergkategorie) und den abschließenden hügeligen Marathon, im Vordergrund.

Sandrina startete 10min vor Stefan im dünn besiedelten Damenfeld (ca. 70 Starterinnen von 1500 Athleten gesamt) und fand sich orientierungstechnisch bald gut zurecht (man sah nix!). Bei den Herren hatte man dafür keine Wahl, man musste im Sog mit den anderen mit. Die Starter schwammen direkt in den Sonnenaufgang hinein, bevor sie dann knapp nach der Wechselzone mit dem Rad auf die Berge kletterten. Es wurde immer wärmer, die Strecke war wunderschön, die Stimmung atemberaubend. So muss es sich bei der Tour de France anfühlen, einen Pass zu erklimmen. Die Karenzzeiten waren kein Problem, für die Abfahrten brauchte man an dem warmen Tag keine Zusatzkleidung. Alles lief nach Plan, die Renneinteilung war auch eher defensiv, man kannte die Strecke nicht. Für Stefan war es sogar der erste Langdistanztriathlon. Nach über 8h reiner Radzeit waren die Beine nicht mehr ganz erholt für den Marathon, aber als (eigentlich) gute Läufer konnten beide (wenn auch in keiner schnellen Zeit) den Lauf hinter sich bringen. Nach knapp 14h kam Stefan ins Ziel, eine Viertelstunde später dann Sandrina.

Ein wunderbarer Tag in den Westalpen.

GOLD bei den World Games für Herbert Lackner

Aber diesmal nicht im MTB-O, sondern bei den Straßenrädern.

In der Zeit von 3. – 11. August wurden die World Masters Games Turin 2013 ausgetragen. Es ist dies die inoffizielle Seniorenolympiade, die alle 4 Jahre stattfindet. Heuer waren 20.000 Aktive dabei.

Vor 4 Jahren fanden die WMG in Sydney statt. Da war mir die Anreise zu weit. Aber für 2013 hatte ich mir den Start in meiner Lieblingsdisziplin, Kriterium, fest vorgenommen. Das Trainings- und Rennprogramm der letzten 4 Jahre waren voll auf dieses eine Ziel ausgerichtet. Alle anderen Rennen waren mehr oder weniger nur dem Formaufbau untergeordnet und so gab es heuer bisher auch noch keine großartigen Erfolge, wodurch ich mich aber nicht verunsichern ließ.

Das Rennen selbst fand auf einem sehr schönen 4 km langen Rundkurs im Zentrum von Turin statt. Da mehrere Altersklassen zusammengelegt wurden, standen mehr als 90 Teilnehmer am Start. Die Folge war ein superschnelles, beinhartes Rennen mit vielen Rangeleien, Schulter an Schulter und auch einigen Stürzen. Ich konzentrierte mich nur auf meine Konkurrenten, die ich zwar nicht persönlich kannte, aber ihre Startnummern waren mir bekannt. Viele Fahrer fielen auf Grund des hohen Tempos zurück, sodass sich eine 30 Mann Spitzengruppe gebildet hatte. Ich versuchte meist im vorderen Drittel mitzufahren und bekam während des ganzen Rennens keine einzige Startnummer meiner Altersklasse zu Gesicht. Im Endspurt hielt ich nochmals voll rein, versuchte das Hinterrad der wesentlich jüngeren Konkurrenten zu halten was mir gelang. Als ich mich im Ziel aufrichtete war es klar. Gold!

Keiner meiner Alterskollegen war an mir vorbeigekommen. Das Timing der letzten 4 Jahre hatte genau gepasst. Nach diesem Erfolg lief es wie von selbst und es kam noch 3 x Silber in den Bewerben Zeitfahren, Straßenrennen und MTB Cross Country dazu. Medaillen mit denen ich eigentlich nicht gerechnet hatte.

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Paul Grün schlägt Weltmeister Kent Olsson

Beim Croatia Open 5 Tage OL konnte Paul Grün den Sprint OL in der Stadt Krk vor Bruno Steinegger (CH) und Kent Olson (SWE)gewinnen

Bei diesem gut besuchten Wettkampf gewann in der H 55 Kategorie schlussendlich der Weltmeister von 1987 Kent Olsson. 5. Platz in der Gesamtwertung für Paul Grün.

Kärnten gewinnt 12 Stunden MTB-O von Österreich

Nach etwa 200 Fahrkilometern und über 5000 Höhenmeter stand die Siegerstaffel fest

Foto: Kevin Haselsberger, Marina Reiner und Raphael Dobnik.

Beim Trainingslager vor den "12 Stunden" aber auch bei einigen Teilstrecken des Rennes wurde das neue berührungslose SI System AIR getestet.